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„Diesen Weg sind wir schon x-mal gelaufen, aber was es da alles zu entdecken gibt – großartig! “ So äußerte sich eine Teilnehmerin der Führung „Geschichten am Wegesrand“. Und eine weitere ergänzte: „ Wir leben doch hier in einer wirklich schönen Landschaft.“

Gestartet hatte die Wanderung am Parkplatz Eckweg bei nahezu idealem Wetter. Sonnenschein, leichter Wind und klare Fernsicht versetzten die annähernd 50 Teilnehmer_innen zwischen vier und achtzig Jahren in eine erwartungsvolle Stimmung auf das anstehende Ereignis. Mehr als sechs Kilometer waren auf dem Rundweg zu bewältigen, in dessen Verlauf durch Eckweg und Bombachtal „Geschichten am Wegesrand“ erzählt wurden. Pia Kessler-Schül und Karlheinz Mulzer hatten diese Geschichten ausgegraben und sie mit den Eindrücken und Aussichten von Landschaft und Natur verknüpft. Da wurde, wie in alter Zeit, über die Grenze nach Baden geblickt, dem Phänomen des gesalzenen Wassers nachgegangen und Station im Dickicht des Heppenheimer Urwalds gemacht.

Fußabdruck des Teufels und „Bombachmordsche“
Jeder überzeugte sich, dass der Fußabdruck des Teufels, der einst auf der Flucht vor den Heppenheimer Winzern das Bombachtal übersprang, kein Produkt der Phantasie sondern eine tatsächlich vorhandene Vertiefung im Granitfelsen des Teufelstrapp ist. Vom „Bombachmordsche“ hatten fast alle Teilnehmer gehört. Wie sein Leben verlief, das konnten sie nun erfahren. Die Kühle des schattigen Waldes vermittelte eindringlich, wie leicht es fällt, im Bombachtal und in seinen Bäumen Geister zu vermuten. Schließlich war man beinahe froh, am oberen Unkental einen wunderbaren Blick in den Südwesten zu genießen, begleitet von der Erzählung über den Ablauf der Weinlese vor 150 Jahren. Mit der Starkenburg im Blick und der Melampus-Geschichte im Ohr erreichten alle den Ausgangspunkt, zufrieden an dieser besonderen Führung teilgenommen zu haben. „Es war ein richtiges Vergnügen, dies alles in einer interessierten Gruppe erleben zu können“ äußerte ein Mitwanderer zum Schluss.

Weitere Führung im September
Am 17. September wird eine weitere Themenführung des Duos Keßler-Schül/Mulzer stattfinden: „Vom Bahnhof zum Dom“. Start ist um 11:00 Uhr am Kalterer Platz (Bahnhof - Ostseite, Kalterer Str.). Erwachsene 3 €, Kinder 1,50 €.

Für Heppenheimer ein absolutes Muss, für Gäste von Außerhalb ein lohnendes Ausflugsziel: Die Heppenheimer Stadtkirchweih bietet vom 4.-7. August Spaß und Unterhaltung für alle Generationen.

In diesem Jahr gibt es wieder zwei Musikbühnen. Die Hauptbühne wird im südlichen Teil des Graben zwischen den beiden Freisitzbereichen des VfL Heppenheim und FC Starkenburgia errichtet. Im nördlichen Bereich wird gegenüber des Fastnachtsbrunnens das „Stagemobil“ aufgebaut, so dass auch die dortigen Gastronomiebetriebe ihre Gäste mit Musik unterhalten können. Hier findet auch erstmals ein „neuer alter Verein“ seinen Platz. Der FC Sportfreunde Heppenheim, der die Stadtkirchweih mitgegründet hat, baut vor dem ehemaligen Blumenhaus Rhein seinen Ausschank auf und bietet somit zwischen der Bar der „Kernbeijer Buwe“ und dem Freisitz des Restaurants „Gossini“ eine weitere Sitzmöglichkeit vor einer attraktiven Bühne.

Erstmals in diesem Jahr wartet Familie Straub mit sommerlicher Bowle und Burger vor ihrem ehemaligen Geschäft auf dem Graben auf. Auch Familie Münch ist wieder dabei und bietet neben dem beliebten Barbetrieb wie bisher täglich leckeren hausgemachten Kuchen an der Ecke Graben/Kellereigasse an. Ergänzt wird das gastronomische Angebot durch das Café und Restaurant „Fachwerkstube“, dass an allen Tagen eine große Auswahl an Speisen und leckeren Kuchen anbietet.

Für Familien mit Kindern werden unter den Platanen vermehrt Unterhaltungsbetriebe, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände integriert, wobei sich die Kleinsten auf verschiedene Kinderkarussells freuen können.

Nach dem Umbau des südlichen Graben ist die Veranstaltungsfläche nun komplett barrierefrei und somit für alle Menschen zugänglich. Der Stadtbus kann am Kerwe-Wochenende wieder kostenlos genutzt werden.

Parkmöglichkeiten
Für Autofahrer stehen die Tiefgarage Stadthaus (Einfahrt Gräffstraße), die Tiefgarage Innenstadt (Einfahrt Zwerchgasse) und die Tiefgarage Altstadt(Einfahrt Siegfriedstraße) zur Verfügung.

Freitag, 04.08.
Die offizielle Eröffnung findet um 19 Uhr auf der Festbühne Süd statt. Die Pfungstädter Brauerei spendiert zu diesem Anlass ein Fass Bier. Bürgermeister Rainer Burelbach, Pfarrer Thomas Meurer und Pfarrer Frank Sticksel eröffnen unter Mitwirkung der Schützengesellschaft Kirschhausen e.V. die 113. Heppenheimer Stadtkirchweih. Vorab stimmt das Trio „U4X“ die Gäste ein. Im Anschluss dürfen sich die Besucher/innen an der Musik der „Amorados Selection“ erfreuen, sowie am Duo Happiness auf der Nordbühne.

Samstag 05.08.
Samstag ab 16 Uhr swingt die Big Band aus der südlichen Nachbarstadt Laudenbach. Ab 20 Uhr sorgen die „Pink Panthers“ wie gewohnt im Süden für gute Stimmung, im Norden gibt es für Unplugged-Fans Pop und Rock von „Eightteam“. Für Alle ist etwas dabei.

Sonntag, 06.08.
Tradition ist wichtiger Bestandteil der Stadtkirchweih. Immer sonntags um 11 Uhr findet der Ökumenische Gottesdienst mit Agapemahl statt.
Danach bietet es sich an, die heimische Küche kalt zu lassen und sich auf der Kirchweih umzusehen. Das kulinarische Angebot reicht vom traditionellen Bratwurst-Imbiss bis hin zu indischen Spezialitäten, Crêpes und dem obligatorischen Fischweck sowie den Spezialitäten der Gastronomie.
Am Sonntagmittag wird auch Mr. Kunterbunt wieder da sein und die Kinder unterhalten.
Erstmals in diesem Jahr konnte der Heppenheimer Männerchor für einen Auftritt bei der Stadtkirchweih gewonnen werden. Ab 15:30 Uhr gibt er seine Lieder auf der Nordbühne zum Besten. Um 16:30 Uhr sorgt die Stadtkapelle Heppenheim auf der Festbühne Süd mit einem Sonntagskonzert für beste Unterhaltung.
Ab 17:30 Uhr präsentiert die Tanzschule Vienna auf der Nordbühne ihren eindrucksvollen Showtanz.
Mit Danny Haag konnte für den Abend ein Entertainer aus der Region gefunden werden, der bestens versteht, sein Publikum zu unterhalten. Soul-Music gibt ab 20 Uhr die „Salomon C. Kenner Group“ zum Besten.

Montag, 07.08.
Zünftiger Kerwe-Frühschoppen findet vormittags auf beiden Bühnen mit Danny Haag und Mister Music statt. Nach einer kurzen musikalischen Pause spielt um 18 Uhr auf der Südbühne die Heppenheimer Band „Muggefug“, im Norden die „Zwoa Spitzbuam“ bis zum Kerweausklang um 22 Uhr.

Förderer
Die Heppenheimer Stadtkirchweih wird unterstützt von:
GGEW AG
Odenwald Quelle
Sparkasse Starkenburg
Pfungstädter Brauerei
Wirtschaftsvereinigung Heppenheim
Getränke-Fachgroßhandel Weiser oHG
Verkehrs- und Heimatverein
Michel Hotel

Fakten
12 Verkaufs- und Unterhaltungsbetriebe
15 Essenstände und Barbetriebe
2 Bühnen mit täglicher Livemusik
600 Sitzplätze insgesamt und zahlreiche Stehbarumgebungen
Barrierefreie Festmeile von über 500 m Länge

Programm


Nach Herzenslust klettern und hangeln können Kinder ab sofort im Heppenheimer Freibad. Die bereits angekündigte Holz-Kletteranlage im östlichen Teil der Liegewiese nahe dem Kinderbecken ist nun fertig aufgebaut und einsatzbereit. Damit gewinnt das Freibad weiter an Attraktivität insbesondere für Kinder, Familien und junge Teenager.

Bereits im Juni wurde über das Kinderbecken ein großes Sonnensegel gespannt, das die Kleinsten effektiv vor UV-Strahlung schützt.

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Bürgermeister Rainer Burelbach die Kinder, Eltern und Betreuer_innen der 40. Heppenheimer Ferienspiele auf dem Marktplatz und kündigte zwei ereignisreiche Wochen an, in denen das Wetter nur besser werden kann. Vom 24. Juli bis 5. August stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm, die jeweils für die entsprechenden Altersklassen maßgeschneidert wurden.

Mehr als 250 Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 16 Jahren gruppierten sich um ihre Betreuer, die selbstgebastelte Schilder mit den Gruppennamen bereithielten. Über die Hälfte der 23 Betreuer führt nicht zum ersten Mal eine Gruppe der Ferienspiele und kann so auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Unter dem Motto „Reise durch die Zeit“ starten die Kinder und Jugendlichen am ersten Tag zu einer Wanderung, die gegen 15:00 Uhr wieder auf dem Marktplatz endet. In den kommenden Tagen stehen altbewährte Unternehmungen ebenso auf dem Programm wie neue Aktionen und Tagesziele.

Erstmals in diesem Jahr wird die Stadtjugendpflege bei der Organisation der Ferienspiele durch den Verein KuBuS e.V. unterstützt. Mit Walter Knapp konnte ein kompetenter Mitarbeiter gewonnen werden. Mitorganisatoren waren die neue Jugendpflegerin Nadja Rohacek und Jugendpfleger Timo Schmeiß. Bei Bedarf wird das Team von Sven Jonke unterstützt, der als selbstständiger Coach und Moderator sowie im Teambuilding arbeitet. Gemeinsam haben sie die Unternehmungen geplant und vorbereitet. Dabei können sich die Organisatoren auf die Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher in 23 Heppenheimer Vereinen und Einrichtungen verlassen, die mit ihrem Engagement zum guten Gelingen des Programms beitragen.

Das Programmheft wurde an die Teilnehmer_innen ausgegeben. Kurzfristige Änderungen werden den Kindern bzw. deren Eltern über die Betreuerinnen und Betreuer mitgeteilt, ein Überblick über die Tagesaktivitäten wird täglich in der Presse veröffentlicht.

Zahlreiche Erzählungen und Geschichten bekunden vom Leben im alten Heppenheim. Überliefert wurden aber auch sagenhafte Ereignisse, die sich außerhalb der früheren Stadtmauern zugetragen haben. Besonders der im Süden Heppenheims gelegene sonnige Eckweg und das ruhige Bombachtal waren die Orte für allerlei merkwürdige Gegebenheiten.  So konnte man dereinst mit etwas Glück am Krötenbrunnen einen Schatz finden. Im Tal des Bombachs trieb ein Geist seinen Schabernack und führte die nichts ahnenden Bauern in die Irre. Elfen hinterließen ihre Schrittspuren im feuchten Ufer des Baches und in einer wilden Jagd konnten die Heppenheimer Winzer sogar den Teufel in die Flucht schlagen. Wo die Verfolgung endete, kann man heute noch sehen: am Teufelstein. Dort sprang der Beelzebub von einem Fels über die Bombach-Schlucht, um seinen Verfolgern zu entkommen. Seine Fußabdrücke im Felsgestein sind noch immer sichtbar.

Bei einer geführten Rundwanderung können diese und weitere Erzählungen vor Ort nachvollzogen werden. Erzählt werden sie von Pia Keßler-Schül und Karlheinz Mulzer, die die „Geschichten am Wegesrand“ am Eckweg, in den Weinbergen des Guldenzolls und im beschaulichen und ruhigen Bombachtal wieder zum Leben erwecken. Die besondere Naturlandschaft  an der Grenze zum ehemaligen Großherzogtum Baden  bietet hierfür eine eindrucksvolle Kulisse und das Sagenhafte lässt die Zeit wie im Fluge vergehen.

Am 29. Juli 2017 um 14:00 Uhr besteht die Möglichkeit, die „Geschichten am Wegesrand“ mitzuerleben. Besonders willkommen sind Familien und Spaziergänger, die die Landschaft einmal mit anderen Augen kennen lernen wollen.

Treffpunkt ist der Parkplatz Erbacher Tal/Eckweg. Die Dauer der Veranstaltung wird ca. 2,5 Std. betragen. Der Wanderweg ist gut zu laufen. Geeignetes Schuhwerk und Getränke für den Durst werden empfohlen. Teilnahmegebühr: Erwachsene 5 €, Kinder 2,50 €.
 
 

Heppenheimer Stadt- und Laternenführer erkunden das Freilichtlabor Lauresham


Einen angenehmen Sommertag nutzten die Heppenheimer Stadtführer mit ihren Begleitungen für eine Informations-und Fortbildungsveranstaltung in der klösterlichen Nachbarstadt Lorsch. Ziel war das experimentalarchäologische Freilichtlabor Lauresham. In der Königshalle wurden sie von ihrer Gästeführerkollegin Rita Plichta begrüßt. Mit einem Rundgang auf historischem Boden umriss sie zur Einführung die Geschichte und Bedeutung des Reichsklosters und versprach auf dem Weg zu dem karolingischen Herrenhof, dass sie die Heppenheimer nun mitnehmen würde, auf eine sehr „spannende und abenteuerliche Zeitreise in das 8. und 9. Jahrhundert“.

„Lauresham ist kein Museum“, stellte Plichta gleich zu Beginn klar, „sondern ein Modell - ein Ort der Forschung und Lehre“. „Hier in Lauresham wird erforscht, wie die Abläufe auf einem Herrenhof der damaligen Zeit funktioniert haben könnten“, führte sie aus. Interessiert folgte die Gruppe ihren detaillierten Erklärungen mit viel Bezug zu Heppenheim. Schließlich ist Heppenheim mit seiner Ersterwähnung anno 755 die älteste Erwähnung im Lorscher Codex, denn im Jahre 773 ging die Mark Heppenheim auf Grund einer Schenkung Karls des Großen in den Besitz des Klosters über.

Auch Professor John J. Martin aus den USA, der einen Lehrstuhl für Neue Europäische Geschichte an einer Universität in North Carolina innehat und als Gast dabei war, war voll des Lobes für das Modell des Herrenhofes. „Eindrucksvoller kann man Geschichte nicht erfahren und vermitteln als es hier in Lauresham geschieht“, resümierte er. „Lauresham wird niemals fertig sein und mit jedem Besuch erwartet den Gast viel Neues“ beendete Rita Plichta den Rundgang.

Die Heppenheimer Stadtführer bedankten sich bei ihrer Kollegin Rita Plichta für den fachlich fundierten Vortrag und die vielen neuen Erkenntnisse bei der Zeitreise ins 8.und 9. Jahrhundert.

Beim Ausklang in gemütlicher Runde wurde noch lange über das Erlebte gesprochen und für die Heppenheimer war klar: Ein weiterer Besuch wird nicht lange auf sich warten lassen.

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ findet wieder bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Die Vorbereitungen für ein vielfältiges Programm in Heppenheim sind in vollem Gange. Eröffnet wird die Interkulturelle Woche am Samstag, 23.09.2017, mit dem Interkulturellen Fest zwischen 10:00 Uhr und 13:30 Uhr. Dabei erwartet die Besucher Musik, Informationsstände, Speisen und Unterhaltung auf dem Gelände des Parkhof Nord in Heppenheim. Schon einen Tag vorher lädt der Weltladen zu einem Vortrag mit Produktpräsentation ein.

Bis zum 3. Oktober gibt es eine Reihe von verschiedenartigen Veranstaltungen, die die kulturelle Vielfalt Heppenheims widerspiegeln. So leisten beispielsweise die Saalbau Lichtspiele mit ihren Kinowochen zum Thema „Migration im Deutschen Film“ in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Heppenheim einen besonderen Beitrag als Rahmenprogramm. Traditionell endet die Interkulturelle Woche am 03.10. mit dem „Tag der offenen Moschee“ (Moschee Anas Ibn Malik e.V.).

Anfang August ist das vollständige Programmheft bei allen beteiligten Institutionen in Heppenheim erhältlich. Daneben wird es das Heft auch zum Download im Internet geben. Einzelheiten und Aktualisierungen sind in der Zwischenzeit auf www.heppenheim.de und www.kino-heppenheim.de sowie auf der offiziellen Homepage der Interkulturellen Woche: www.interkulturellewoche.de zu finden. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Zahlreiche Kinder der Musikschule Heppenheim präsentierten ihr Können im Rahmen von Klassenvorspielen der Öffentlichkeit.

Die Gitarrengruppen der Lehrer Ulrich Fleischmann, Thomas Haag und Ulrich Vogel spielten Werke der klassischen Musik, traditionelle Lieder, folkloristische Stücke aus vielen verschiedenen Ländern und Popsongs aus den verschiedensten Bereichen. Hier hörte man zum Beispiel Beatles-Songs und andere Pop-Songs.

Werke aus Barock, Klassik und von zeitgenössischen Komponisten brachten die Klavierschüler von Joachim Bickelhaupt zu Gehör.

Auf große Resonanz stieß das Schülerkonzert mit den Klarinetten- und Saxofonschülern der Klasse Christian Seeger. Zu hören waren abwechselnd Saxophone und Klarinetten in 18 solistischen Beiträgen sowie gemeinsam in drei Ensembles. Stilistisch bewegten sich die Schüler Seegers zum größten Teil zwischen Jazz und Pop - teilweise mit beachtlichen improvisierten Soli. Es gab allerdings auch Ausflüge zu Romantik (Grieg) und Barock (Bach), was die Vielseitigkeit der beiden Instrumente demonstrierte. Begleitet wurden die Beiträge von Christian Seeger am Klavier.

Die Querflötenklassen von Cornelia Pahlke und Thomas Eden spielten in der schönen Atmosphäre des Kurfürstensaals Werke aus der Zeit des Barock, der Klassik und der Moderne.

Alleine und im Duett spielten die Nachwuchsflötenspieler_innen im Rahmen einer Matinee. Zwei Querflötenquartette mit Musik von G. Ph. Telemann, zeitgenössischen Komponisten und traditioneller Musik zeigten, dass Querflöte spielen zu viert nicht nur Spaß macht, sondern auch richtig schön klingt.

Mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von Weber und anderen trat die Celloklasse von Gyeonlim Kim auf.

Ein buntes Programm führten die Klavierschüler der Klasse Margarete Schurmann-Spengler auf. Mit Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart über Modest Petrowitsch Mussorgsky, Edvard Grieg und Astor Piazzolla erklangen auch moderne Kompositionen unter anderem von Daniel Hellbach, Sandra Labsch und anderen. Neben vielen Klaviersolobeiträgen und vierhändigem Spiel waren auch Violinschüler der Klassen Clara Briggmann und Silke Schulder sowie Querflötenschüler der Klasse Judith Portugall im Programm vertreten, die von Klavierschülerinnen und –schülern begleitet wurden.

Heike Städter, Lehrerin für Blockflöte, Fagott und Saxofon hatte mit ihren Schülern ein heiteres und unterhaltsames Schülerkonzert vorbereitet, das die Eltern und Zuhörer begeistert aufnahmen. In der Heilig-Geist-Kirche kamen die Klangfarben der Instrumente ganz besonders schön zur Geltung.

Den Abschluss der Klassenvorspiele machten die beiden Blechbläserkollegen Stanislaw Klimov und Johannes  Würmseer. Große und kleine Trompeten- und Posaunenschüler hatten ein wunderbares Programm einstudiert. Musik aus vier Jahrhunderten erfreute die zahlreiche Zuhörerschaft in der Christuskirche, die den Spielern mit kräftigem Applaus dankte.

Der Sommer ist heiß und lädt zum Picknick im Grünen ein. Darum freuen wir uns über die Kooperation mit dem Frauentreff des DRK und die Einladung zum Treffen im Hinterhof der DRK Begegnungsstätte in der Werlestraße 5 in Heppenheim am 19. Juli 2017. Dort wollen wir gemeinsam den Sommer genießen und Pläne für das nächste Halbjahr schmieden, denn im August hat der Ladies Brunch Sommerpause.

Wir freuen uns über jeden mitgebrachten Picknickkorb, gerne auch über eigene kleine Beiträge zum Gespräch und Wünsche für die nächsten Veranstaltungen. Vor allem geht es aber ums gemütliche Beisammensein. Vielleicht lernt die eine oder andere ja ein neues Gesicht kennen? Wie immer sind ALLE Ladies, die Lust auf Kontakt, Austausch, Interesse an neuen Themen und auf ein gemeinsames Frühstück haben, herzlich willkommen. Kaffee, Tee, Wasser und Brötchen werden wie immer durch die Veranstalterinnen bereitgestellt. Das Buffet gestalten die Teilnehmerinnen. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten. Trotz anderem Veranstaltungsort bleibt die Zeit wie immer 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr.

Ansprechpartnerinnen sind:
Anja Ostrowski, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim unter 06252 9594052, Mail: gleichstellungsbeauftragte(at)stadt.heppenheim.de, Stefanie Fuchshuber vom Caritaszentrum Heppenheim unter 06252 990135, Mail: s.fuchshuber(at)caritas-bergstrasse.de oder Carola Friemel vom DRK unter 06252 700445, Mail: carola.friemel(at)drk-hp.de

Führung ‚Wasser auf die Mühlen‘ am 15. Juli 2017


In der Altstadt Heppenheims konnte man über viele Jahrhunderte das Klappern der Wassermühlen, die außerhalb der Stadtbefestigung errichtet worden waren, hören. Über die Steine der Stadtmauer hinweg tönte Tag und Nacht das Arbeitsgeräusch der Mahlwerke, das Schlagen von Holz auf Holz. Hervorgerufen wurde dies Geräusch durch die Mechanik des Rüttlers, der für den ständigen Zustrom des Mahlguts sorgte. Das Klappergeräusch wurde noch durch das Schlagen des Klopfstocks auf einen Mehlbeutel, notwendig zur Trennung von Kleie und Mehl, verstärkt.

Drei der ‚Altstadt‘-Mühlen befanden sich einst oberhalb des Stadtbachs am Fuße des Heppenheimer Schlossbergs. Damit die Wasserräder die Mahlwerke antreiben konnten, musste Wasser auf die Mühle gebracht werden. Dies geschah seit dem Mittelalter durch einen künstlichen Wasserzulauf, dem Mühlgraben, der Wasser vom Stadtbach an einem Wehr abzweigte und die Obere Vorstadt am südlichen Hang des Schlossbergs durchzog. Seine Länge von nahezu 700 m und die Einpassung in das Gelände macht heute noch deutlich, wie aufwändig die Müllerei bis vor wenigen Jahrzehnten betrieben wurde.

Mit der Führung ‚Wasser auf die Mühlen‘ wird am Samstag, 15. Juli 2017, 14:00 Uhr die Spurensuche nach den alten Heppenheimer Mühlen wieder aufgenommen. Mit Geschichte und Geschichten an Altstadtplätzen und Mühlenstandorten werden die Teilnehmer während zweieinhalb Stunden die beinahe vergessene Welt der Mühlen neu erleben.  Treffpunkt ist der Heppenheimer Marktplatz, Teilnahmegebühr: Erwachsene 4 €, Kinder 2 €. Weitere Informationen zu dieser Führung und weiterer städtischer Angebote beim Tourismus-Büro Heppenheim unter 06252 13-1171/2, E-Mail: tourismus(at)stadt.heppenheim.de.